Das Lexikon der Internetpioniere stellt in über 300 Biografien Wissenschaftler und Unternehmer vor, die maßgeblich zur Entstehung des Internet beigetragen haben, und beleuchtet ihre Intentionen. Dabei reicht das Inhaltsverzeichnis von Norman Abramson, dem Entwickler des ersten drahtlosen Internetzugangs, über BOO.com, die Pleite des Jahres 2000, bis zu Bill von Meister, der bereits 1979 einen kommerziellen Onlinedienst einrichtete und zu Bill Yeager, der die Technologie entwickelte, mit der Cisco später Millionengewinne erwirtschaftete. Natürlich fehlen auch prominente Namen wie Marc Andreessen, Linus Thorvalds oder Joseph Weizenbaum nicht.
K. Hafner, M. Lyon
Arpa Kadabra oder Die Geschichte des Internet
Eigentlich ist die Geschichte des Internet wohl besser dokumentiert als jede andere technische Innovation der Welt. Gleichwohl ist es bemerkenswert, wie verschmommen für die meisten seine Anfänge sind, selbst für alte Netzhasen. Und die älteste Mär von allen ist die, daß sich die Struktur des Internet aus Angst vor einem Atomschlag gebildet hat. So sind Hafner und Lyon ausgezogen, um sich dieser Legende anzunehmen. Sie hat sich nicht bestätigt. Die beiden haben eine großartig recherchierte Geschichte des Internet geschrieben, basierend auf ausführlichen Interviews mit dessen Erschaffern, Entwicklern, Programmierern, Vätern.
M. Gleich
Web of Life. Die Kunst vernetzt zu leben
Im Winter 1998 ereignete sich im kanadischen Osten ein folgenschwerer Vorfall. Eisstürme hatten dort binnen kürzester Zeit über 1.000 Hochspannungsmasten lahmgelegt. Die Folge: Einen ganzen Monat lang Stromausfall für mehr als fünf Millionen Menschen. Was war passiert? Zunächst fiel ein Generator aus, der dann zwei andere kurzschloss, welche wiederum andere ausknipsten. Am Schluss knickte das gesamte Stromnetz ein. Es war zu einer fatalen Kettenreaktion gekommen. Wie Dominosteine fiel die hierarchische Systemarchitektur zusammen. Ein wunderbares Beispiel, wie Netzwerke nicht funktionieren. Genau mit selbigen aber hat sich der Wissenschaftspublizist Michael Gleich beschäftigt. Ein Jahr lang recherchiert und geschrieben, dabei viel Sorgfalt aufgewendet, die Facetten von Netzwerken in Natur, Wirtschaft und Gesellschaft auszuleuchten. Herausgekommen ist das derzeit beste Buch zum Thema. Prägnant und klar.
Literatur HTML-Programmierung
Titel
Inhalt
S. Münz und W. Nefzger
HTML & Web-Publishing Handbuch (2 Bd. mit CD-ROM)
Als bekannteste deutschsprachige Online-Dokumentation zur Internetprogrammierung, SELFHTML, hat sich dieses Grundlagenwerk bereits vielfach bewährt. Nach über 50.000 verkauften Exemplaren der Buchausgabe erscheint das Standardwerk zu HTML, Web Publishing und Web Design in einer komplett überarbeiteten und erweiterten Ausgabe - wegen des Gesamtumfangs von jetzt über 1.900 Seiten in zwei Bänden.
S. Mintert
XHTML, CSS und Co.
Mit XHTML, CSS und Co liefert der Herausgeber Stefan Mintert eine kommentierte deutsche Übersetzung der technischen W3C-Spezifikation von HTML 4.01, XHTML 1.0, der Modularisierung von XHTML, XHTML Basic, XHTML 1.1 und Cascading Style Sheets Level 2. Mögen die einen auch argumentieren, dass in Sachen Webdesign Englisch die Umgangssprache ist und eine deutsche Übersetzung der Spezifikationen eher kontraproduktiv zum allgemein englischen Sprachgebrauch erscheint, Tatsache ist, dass ein Blick in die Spezifikationen des W3C für ernsthafte Webdesigner unumgänglich ist. Nur wer sich gänzlich auf die Mechanik seines HTML/CSS-Editors verlässt, muss sich nicht mit ihnen auseinandersetzen, vergibt aber damit einen nicht unwesentlichen Teil der Selbstbestimmung über das Web.
H. Balzert
HTML, XHTML & CSS für Einsteiger
Wer sich in der beruflichen Orientierung befindet, bekommt im Detail einen ziemlich genauen Einblick in die Arbeitsweisen der Mediengestalter NonPrint; da gibt es beispielhaft ein Pflichtenheft zu einem virtuellen Auftrag und ein Fachkonzept. Hier lohnt der Blick für den Auszubildenden und freut die Ausbilder angesichts der Bodenhaftung des Lerninhaltes. Das Buch bietet also für den angegebenen Inhalt also eine Art Mini-Assessment des Berufsfeldes: für den Einsatz in der betrieblichen Ausbildung ist es gut geeignet.
D. Chung
HTML Ge-Packt
Die wichtigsten Befehle zum Nachschlagen; von der Autorin anhand nachvollziehbarer Beispiele detailliert erläutert. Gehen Sie die erforderlichen Programmierschritte durch und erfahren Sie, in welchem Zusammenhang die verschiedenen Befehle zueinander stehen. Jedes der Kapitel behandelt einen Themenbereich, in dem die relevanten Befehle alphabetisch geordnet sind. Mit HTML Ge-Packt erhält der Leser ein komfortables Arbeitsinstrument, um sich in die Programmiersprache HTML einzuarbeiten und sich rasch und effektiv zu informieren.
K. Laborenz
CSS-Praxis - Perfektes Webdesign mit Cascading Stylesheets
Nach einem kurzen Einstieg in den Zusammenhang von CSS und anderen Webtechniken und ein wenig Für und Wider stellt Laborenz die einzelnen Grundkonzepte vor: Selektoren, Vererbung, Kaskadierung, Einbindung in HTML, das Box Model etc. Als nächstes folgt dann, ungewöhnlich aber folgerichtig an dieser Stelle: ein Ausblick auf die Zukunft von CSS: CSS 2.1/3, im Zusammenhang mit XHTML, XML und der CSS-Einsatz außerhalb von Browsern. Apropos Browser: Kapitel vier widmet sich ganz der Browserkompatibilität. Erwähnenswert ist, weil so einfach und effektiv im Gebrauch: eine widerstandsfähige Referenzkarte mit einer kompletten Übersicht der Browserunterstützung der einzelnen CSS-Eigenschaften und -Elemente.
Literatur Webdesign
Titel
Inhalt
J. Jacobsen
Website-Konzeption
Wer Websites professionell planen und umsetzen will kommt an dem Buch nicht vorbei. Es gibt kein anderes Buch, das alle Schritte genau beschreibt. Doch ist das kein Buch für Designer oder HTML-Freaks, sie werden darin wirklich wenig neues finden! Aber wer sich mit dem Konzept befassen muss und selbst schon mal mit Kunden zu tun hatte, merkt schnell: der Autor kommt aus der Praxis. Er beschreibt wie man ein Angebot erstellt, die Kalkulation macht und wie man nach dem Auftrag in einzelnen Schritten Konzept und Umsetzung angeht. Immer wieder liest man, wo es Probleme mit dem Kunden oder im Team geben kann und wie man sie löst.
P. Schweizer
Handbuch der Webgestaltung
Dieses Handbuch der Webgestaltung ist für Chefs und Projektleiter von Internet-Agenturen gedacht. Sonst benötigt wohl kaum einer das Gesamtwissen um Konzeption, Design, Informationsarchitektur und Technik einer Website. Letzteres wird jedoch nur insoweit erklärt, um die Machbarkeit schon bei der Konzeption im Auge behalten beziehungsweise den Aufwand bei der Umsetzung einer Idee besser abschätzen zu können. Die Lektüre beginnt mit dem Schärfen der Sinne: Nach der Definition der Zutaten einer Website führt sie im Bilderbuchstil durchs Web. Dabei lernt man zu formulieren, was den Surfgenuss erhöht oder trübt und auch die eigene Arbeit aus den Augen des vorbeihuschenden Besuchers zu betrachten - dieser soll ja zum Verweilen und Wiederkommen animiert werden. Ein Ziel der Kapitel zur Konzeption ist, dass sich auch die Auftraggeber wieder sehen lassen.
J. Nielsen, M. Tahir
Homepage Usability
Das Buch beginnt mit einem Kapitel genauer Richtlinien, die als Checkliste für Features und Funktionalitäten dienen, die auf die Webseite gehören. Die Spezifikation, die in Kategorien wie "Inhalte durch Beispiele aufzeigen" und "Grafikdesign" aufgeteilt wird, wird jeden schnell in ihren Bann ziehen und den Mund nach mehr wässrig machen. Die Richtlinien werden gefolgt von harten statistischen Fakten und einer Betrachtung des bedrohlich wirkenden Jakob-Nielsen-Gesetzes: "User verbringen die meiste Zeit auf anderen Seiten als der ihren." Hier findet man Statistiken über die Verwendung von allgegenwärtigen Angeboten wie Suchmaschinen, Datenschutzvereinbarungen und Logos.
Literatur Adobe GoLive CS
Titel
Inhalt
U. Gamper, D. Levy, H. Maus
Adobe GoLive CS verständlich erklärt
Das Buch befasst sich mit den grundlegenden Aspekten des produktiven Workflows und der GoLive CS eigenen Benutzeroberfläche, Webseiten Verwaltung sowie den Neuerungen der CS Version. Einsteiger werden in ein paar Workshops schnell ihre eigenen Seiten zusammenstellen können und sich über schnelle Erfolge freuen. Für Fortgeschrittene eignet sich das Buch auch hervorragend als Nachschlagewerk, da es sehr gut gegliedert ist.
I. Kommer, D. Mersin
Das Einsteigerseminar Adobe GoLive CS
Dieses Buch war da ein richtiger Glücksgriff: Es lässt sich in einem Tag im Schnelldurchlauf durcharbeiten, und für späteres Nachschlagen dürfte mir das ausführliche Stichwortverzeichnis am Ende noch gute Dienste leisten. Vom Niveau her ist das Buch so geschrieben, dass man als Einsteiger auch tatsächlich alles verstehen und sofort im Programm nachvollziehen kann. Wer sich nach dem Werk entschieden hat mit GoLive weiterzuarbeiten wird um ein umfassenderes Werk nicht drumrum kommen.
C. Fleischhauer, H. Vonhoegen
Adobe GoLive CS
Dieses Buch stellt eine gründliche Einführung in ein professionelles Webdesign-Tool dar. Die verwendete Sprache ist verständlich, die Abbildungen gut erklärend. Die Autoren erwarten von einem Kompendium (denn genau DAS möchte das Buch auch sein!), dass die Leser ein gewisses Vorwissen besitzen, d.h. schon mal mit anderen Webdesign-Tools gearbeitet haben. Dass auch HTML und Java abrissweise behandelt werden ist sinnvoll, denn schließlich haben die Autoren den Anspruch, dass eine Website nicht ausschließlich im Editor entsteht
Literatur Macromedia Dreamweaver
Titel
Inhalt
S. Grägert
Dreamweaver MX
Wer einen schnellen und dennoch fundierten Einstieg in das Webdesign mit Dreamweaver MX erhalten möchte, ist mit diesem Buch sehr gut bedient. Es ist richtet sich an Einsteiger und Profis, denn alle wichtigen Themen werden angesprochen und mit ausreichender Tiefe beschrieben. Einsteiger erfahren viele Hintergründe über die unterschiedlichsten Techniken, die für erfolgreiches Webdesign notwendig sind, und Profis lernen, ihr Wissen mit Dreamweaver zu verbinden.
H. Morsy
Dreamweaver MX 2004 verständlich erklärt
Im Vergleich zu anderen Büchern zu diesem Thema ein recht gut gelungenes Buch für den Einsteiger. Nach dem Studium dieses Buches, kann man durchaus eine WebSite mit Dreamweaver herstellen. Wer sich jedoch schon vorher einmal mit HTML oder DHTML beschäftigt hat, wird doch das ein oder andere sehr vermissen.
Beer, S. Gailus
Dreamweaver MX 2004
Dreamweaver MX 2004 ist ein sauberes Arbeitsbuch, das schlicht in Grau gehalten ist, da es um die praktische Arbeit mit dem Webeditor und nicht um Design und Farben geht. Gute Anweisungen, klare Screenshots, praktische Tipps und nachvollziehbare Texte: Neben dem Autorenteam gilt der Dank des Lesers dem Lektorat. Ein Dreamweaver-MX-2004-Buch, das man braucht.