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Aktuelles

VDM NRW macht Front für Druckerberuf

Imagekampagne Drucker

Düsseldorf/Lünen, 6.11.2008 - Der Verband Druck + Medien Nordrhein-Westfalen e.V. (VDM NRW) macht erneut Front für die Drucker-Ausbildung. Um das Interesse bei Jugendlichen für den Beruf zu wecken und die Zahl der Bewerber zu erhöhen, wurden drei neue Broschüren entwickelt. Mit den explizit jugendgerecht aufgemachten Informationsschriften sollen Druckereien aktiv bei der Suche nach Nachwuchskräften unterstützt werden. Nach den Vorstellungen des Verbandes können die Broschüren zum Beispiel bei Präsentationen in Schulen, auf Berufsbildungsmessen oder einem Tag der offenen Tür eingesetzt werden.

Hintergrund der intensiven Werbeaktion ist die rückläufige Zahl der Interessierten an einer Drucker-Ausbildung. Jahrelang ein etablierter und nachgefragter Beruf, bewerben sich in NRW heute statistisch nur noch 0,7 Bewerber um eine freie Ausbildungsstelle. "Und das", so Rainer Braml, Bildungsreferent beim VDM NRW, "obwohl mit dem Drucker-Beruf ein guter Verdienst, interessante Arbeitsplätze und eine Tätigkeit an hochmodernen, mit viel Hightech versehenen Druckmaschinen verbunden ist". Hinzu kommen laut Braml exzellente Chancen auf dem Arbeitsmarkt, vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten und betriebsspezifische Fachrichtungen, die auch das Zusammenwachsen von Online und Print berücksichtigen.

Mit den Broschüren will der Verband Druck + Medien NRW e.V. bewusst auf diese Chancen und Möglichkeiten hinweisen. Neben der Darstellung der aktuellen Berufsinhalte gehören darum auch der Hinweis auf die Entwicklung der Druck- und Medienbranche und die möglichen Einsatzgebiete des Druckers zum Inhalt der Informationsschriften. Referenzen und Berichte aus der Praxis ergänzen die hochwertig gestalteten Marketing-Materialien, die damit letztendlich auch für Eltern zukünftiger Auszubildenden Wissen und Argumente für diese Ausbildungsrichtung liefern.

Die Broschüren sind zudem Teil einer ausgeprägten und durchdachten Marketing-Kampagne, mit der Jugendliche gezielt für die Ausbildung zum Drucker geworben werden sollen. Zum Konzept gehört dabei auch die enge Zusammenarbeit mit den Betrieben vor Ort. Braml: "Wir wollen mit unserer Arbeit und unseren Materialien Unterstützung bei der Besetzung offener Drucker-Ausbildungsstellen geben".

Zu den vorgeschlagenen und unterstützten Maßnahmen gehört dabei auch die Zusammenarbeit mit Schulen. Diese können zum Beispiel in Kooperation mit dem VDM NRW und den lokalen Druckereien Angebote im Rahmen des Berufswahlunterrichts machen. In der Praxis heißt das: Jugendliche und Betrieb beschnuppern sich in betrieblichen Praktika, bevor eine Entscheidung für einen spezifischen Ausbildungsberuf getroffen wird. Das Konzept sieht zudem im Rahmen des Unterrichtes Besuche von regional ansässigen Druckbetrieben vor, die auch einen Ausbildungsplatz zur Verfügung stellen, um authentisch für den Beruf des Druckers zu werden.

Eingebettet ist diese spezifische Kampagne für den Drucker darüber hinaus in eine längerfristige Qualifizierungsoffensive, die bereits bei der Ausbildung den Blick nach vorn richtet und auch Weiterbildungsmöglichkeiten in der Branche aufzeigt. Vom Industriemeister Digital und Print bis hin zum Abschluss als Bachelor für Drucktechnik.

Zeitarbeit in der Druckindustrie

Transferveranstaltung 10.11.2008

In der Druckbranche ist die Nutzung der Zeitarbeit verglichen mit anderen Branchen eher zurückhaltend.

Bei denen, die Zeitarbeit in Anspruch nehmen wollten, konnte der Bedarf häufig nicht gedeckt werden, da die Personaldienstleister nicht das entsprechend qualifizierte Personal anbieten konnten.

Dabei liegen die Vorteile der Zeitarbeit auf der Hand: das Personal kann (soweit beim Anbieter verfügbar) kurzfristig angefordert werden. Personal wird nur dann bezahlt, wenn es auch wirklich gebraucht wird.

Personalkosten zahlt der Entleiher - sie sind also im Entleihpreis enthalten und es entstehen keine weiteren Kosten. Auch zur Mitarbeiterrekrutierung kann Zeitarbeit genutzt werden. So kann der Betrieb den Beschäftigten zunächst prüfen und beobachten, ob er ins Team passt.

Zeitarbeit könnte somit gerade für kleinere Unternehmen Bestandteil eines immer wichtiger werdenden flexiblen Personalmanagements sein. Welche Erfahrungen mit Zeitarbeit bislang gemacht wurden, und wie Zeitarbeit betriebswirtschaftlich sinnvoll genutzt werden kann, soll bei der Veranstaltung geklärt werden.

Es werden u.a. auch die Ergebnisse einer größeren Unternehmensbefragung in der Druck- und Medienbranche sowie die von der Firma procedo personal & service in Zusammenarbeit mit dem Verband Druck + Medien NRW entwickelte Branchenlösung vorgestellt.

Kostenlose Infoveranstaltung

img/punkt.gifWeitere Infos und Anmeldung

Rainer Braml E-Mail: braml@vdmnrw.de Tel.: 0 23 06 / 202 62 - 66

Print & Digital, Die Medienberufe

Neue Flash Videos zum Berufsbild verfügbar

Auf den Seiten des Bundesverbandes stehen ab sofort Flash-Videos zu den Berufsbildern der Druck- und Medienindustrie zum Abruf bereit.

img/punkt.gifwww.bvdm-online.de/bildung/movie/...

Ausbildung

Ausbildungsberufe im Überblick

An dieser Stelle geben wir Ihnen eine Übersicht aller Ausbildungsberufe in der Druck- und Medienindustrie. ( mehr... )

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